Start eines neuen Forschungsprojekts zur Verjüngung von Blutgefäßzellen.
Ein neues Forschungsprojekt von Dr. Felipe Lüttmann, gefördert durch das Walter-Benjamin-Programm der DFG, untersucht, wie Blutgefäßzellen altern und ob sie verjüngt werden können. Mithilfe eines innovativen Ansatzes, der als partielle Reprogrammierung bezeichnet wird, soll die Zellfunktion wiederhergestellt und so neue Wege zur Prävention altersbedingter Erkrankungen wie Herzinsuffizienz und Krebs gefunden werden.
Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Aorta eine zentrale „Alterungsdrehscheibe“ im Körper darstellen könnte. Mit zunehmendem Alter verlieren die Endothelzellen, die die Blutgefäße auskleiden, nach und nach ihre Funktion. Gleichzeitig beginnen sie, Signale auszusenden, die zur Entstehung schwerwiegender Erkrankungen beitragen können, darunter Herzkrankheiten und die Ausbreitung von Krebs.
Felipe startete dieses zweijährige Projekt im Mai. Für ihn ist klar: Zu verstehen, wie sich Blutgefäßzellen sicher verjüngen lassen, könnte völlig neue Ansätze für die Prävention und Behandlung altersbedingter Erkrankungen schaffen – mit weitreichenden Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und die Lebenserwartung.
Wir gratulieren Dr. Lüttmann herzlich zu dieser herausragenden Leistung und freuen uns auf die Erkenntnisse, die aus diesem vielversprechenden Forschungsprojekt gewonnen werden.